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5 Fragen an Oliver-David Lellé

Oliver-David Lellé – Sales Manager

Wie hat sich der Immobilienmarkt in Leipzig seit der Wende entwickelt?

In den 1990er Jahren hatte Leipzig eine hohe Leerstandsquote. Es gab viele unsanierte Objekte. Der Wohnraum war günstig, aber oft von schlechter Qualität. Ab 2000 setzte ein noch zögerliches Wachstum ein. In guten Lagen begann man hochwertigen Wohnraum zu schaffen, damals vorwiegend durch die Sanierung von Denkmalimmobilien. Dann kam die Bankenkrise, die auch den Leipziger Immobilienmarkt überraschte. Für einige Zeit brach die Nachfrage ein. Im gleichen Zeitraum siedelten sich aber Großkonzerne in Leipzig an. Die Stadt wuchs und legte stetig an Bevölkerung zu. So stieg der Bedarf an Wohnraum nun rasant. Auch die Einkommen legten zu und mit ihnen die Ansprüche an komfortables Wohnen – eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Wo stehen wir aktuell?

Die Nachfrage steigt kontinuierlich, was auch am wachenden Eigennutzermarkt liegt. Denn im Vergleich zu westdeutschen Großstädten gibt es in Leipzig noch immer einen immensen Nachholbedarf an Wohneigentum. Bestes Beispiel sind unsere stark nachgefragten Neubauobjekte. Viele Eigennutzer ziehen diese einem sanierten Altbau vor, weil sich individuelle Wünsche im Neubau besser realisieren lassen. Mit seiner guten Infrastruktur bietet Leipzig jeder Altersklasse einen lohnenden Anreiz, Immobilieneigentum zu erwerben. Nicht zuletzt schafft die günstige Zinssituation seit einigen Jahren schon einen größeren Spielraum, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen.

 

Gibt es tatsächlich noch Entwicklungspotential?

Mittlerweile sind die meisten Altbauten in guten Lagen saniert. In der Folge verschiebt sich automatisch die Nachfrage hin zum Neubau. Und hier kann man klar sagen: das Entwicklungspotenzial ist noch längst nicht ausgereizt. Denn die Stadt wächst weiter und die Neu-Leipziger benötigen natürlich komfortablen, zeitgemäßen sowie bezahlbaren Wohnraum. Bereits jetzt haben wir eine Leerstandsquote von unter 7%. Zieht man davon die unsanierten, nicht bewohnbaren Altbauten ab, beträgt der Leerstand sogar nur 3%. Wir sprechen also von Vollvermietung, denn diese Quote ist nun mal Voraussetzung, damit Umzüge aufgrund familienbedingter Veränderungen überhaupt noch möglich sind.

 

Befindet sich der Leipziger Immobilienmarkt nicht bereits in einer Immobilienblase?

Definitiv nicht. Eine Blase bildet sich erst dann, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Das momentane Wachstum hingegen ist organisch. Es ist ein gesundes Wachstum. In Leipzig regieren keine Spekulanten den Markt, wie es etwa in Berlin zum Teil der Fall ist. Und bei der Kreditvergabe prüfen die Baken penibel, ob auch nach Ende der Zinsbindung, bei möglicherweise gestiegenen Zinsen, die Finanzierungsbelastung noch tragbar ist. Solche Maßnahmen beugen einer Blasenbildung nach amerikanischem oder spanischem Muster vor. Anders als dort können sich in Deutschland die meisten Anleger und Eigennutzer gar nicht erst mit zu hohen Raten übernehmen.

Welche Wohnungen braucht Leipzig?

Leipzig hat eine sehr vielschichtige Bevölkerungsstruktur. Entsprechend breit angelegt sollte die Durchmischung im Wohnungsspektrum sein: von 1-2-Zimmer-Apartments für Studenten und junge Erwachsene über die klassische 3-Zimmer-Wohnung für das Paar oder die kleine Familie bis hin zu 4-5-Zimmer-Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern. Das Wachstum der Stadt berührt alle Altersgruppen.
Dem tragen die Bauträger Rechnung, was man auch an den zahlreichen Neubauobjekten ablesen kann, die wir anbieten.